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Dienstag, 6. Juli 2021

Das religiöse Erleben- part-2

 

 

Das religiöse Erleben

Religion wird benötigt um in verschiedenen Lebenslagen, spirituell aus sich heraus zu wachsen.  Sie lässt Hoffnungen wachsen, gibt Menschen Kraft und Sicherheit. Außerdem gibt sie die Basis für alle Lebenserhaltung. Die  Religion  hilft uns das Leben zu tolerieren, zu fürchten und zu respektieren. Religion hat eine große Macht. Sie hat wie eine Münze zwei Seiten, eine aufbauende und eine zerstörerische Seite.  Die Religion kann man auf zwei  Arten trennen, einmal die Religion die aus alten Verhalten und Traditionen endstanden ist und viele unterschiedliche Hoffnungen mit sich bringt und der andere Teil sind die Prophetenreligionen wie der Islam, Christentum, Buddhismus und etc. Sie haben historische Quellen.  Die Schriften wurden nie geändert. Diese Schriften benutzt die ganze Welt um zu predigen. Ungefähr ein drittel der Weltbevölkerung besteht aus Christen. Ihre Schrift ist die Bibel und die beginnt mit der Schöpfung der Welt.  Wenn wir die Schrift analysieren, erkennen wir dass die biblische Schrift mithilfe des heiligen Geistes durch einen Menschen geschrieben worden ist. (2.Timotheus, Absatz 3, Vers 16: „Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,..“)Um ein guter Mensch zu werden sollte man sich an die Regeln der Bibel orientieren. Sie gibt einem Geborgenheit, Vertrauen, Sicherheit und Halt, das Leben zu gestalten. Viele Menschen finden in der Schrift den Sinn ihres Lebens.

Nun kommen wir zu dem Thema Spiritualität:

Die Spiritualität ist im geistlichen Sinne eine Energie die uns bewegt und die Suche nach etwas höherem was jenseits unserer Macht liegt. Sie schenkt uns Liebe, Gnade und die Kraft nachzugeben. Die Spiritualität ist keine Zeichen der Religion, sondern unserer Seelen.

Ich will es euch an einem Beispiel verbildlichen.

2006 kam das Buch „My life with the saints“ von James Martin heraus, in welchem er eine Geschichte aus dem Leben Mutter Theresas erzählt. In der Geschichte handelt es sich darum, dass eine Person Mutter Theresa dabei beobachtet, wie sie einem kranken Menschen seine Wunden wäscht. Nach dem er sie eine Weile beobachtet hat, geht er zu ihr und sagt ihr, dass er nicht einmal für eine Million Euro diese Arbeit machen würde. Daraufhin erwidert ihm Mutter Theresa, dass sie es mit Freunden für Jesus Christus macht.

Mutter Theresa sieht also in diesem kranken und verwundeten Menschen Gott oder Jesus.

Das, was Mutter Therese gemacht hat, kann kein Mensch einfach durch das Sehen dieser Aufgabe verstehen, sondern nur mit seiner Spiritualität. Denn sie handelt mir Liebe und Güte, also mit ihrer spirituellen Kraft. Diese Handlungen bauen uns auf, schenken uns Ruhe und Freude und machen uns ehrwürdig.

Die Basis der Religion ist der Glaube und Vertrauen, die Basis der Spiritualität entsteht durch das Wissen.

Spirituelle sehen die Religion als eine Leiter, die sie Stufe für Stufe besteigen müssen um zu Gott zu erlangen.

Der Zusammenhang von Spiritualität, Religion und Kindern:

Der Mensch steht in der Schöpfung im Mittelpunkt. Damit ein Mensch zu einem Menschen (nicht zu einem Tier) wächst, spielt die Religion und die Spiritualität eine wichtige Rolle schon im Kindesalter. Dadurch entsteht eine gute Generation. (Markus 10, Vers 13-14 : „Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. „)

Um einem Kind das Gottesbild zu vermitteln braucht es Menschen die sie auf diesem religiösen Weg begleiten. Dabei sind einige Punkte Wichtig die wir uns jetzt näher anschauen.

Nährboden bereiten:

Die Eltern sind von Anfang an Vorbilder für das zukünftiges Verständnis  und Verhalten des Kindes.                                  Die Gehirnfunktion eines Säuglings beginnt schon im 7. Monat im Mutterleib. Ab dem 7. Monat ist das Gehirn bereit, Informationen zu speichern. Schon im Mutterleib bekommt das Kind die Laute mit. Deswegen sollte eine ab dem 7. Monat schwangere Frau nur gutes Reden und Hören.

Bibel text ::

Bindungen aufbauen:

Im Säuglingsalter beginnt das Kind Bindungen aufzubauen. In der Regel sind das die Eltern  die für das tägliche Wohl der Kinder verantwortlich sind. Das Kind hört die Stimme der Mutter und kann diese sofort einordnen. Alles was das Kind in der Umgebung sieht speichert es sofort als Bilder ab. Bei verschiedenen Stimmen ordnet das Kind jeweils die gespeicherten Bilder zu. Auch zu Personen im näheren Umfeld baut es Bindungen durch tasten und hören  auf. Verwandte und Personen im näheren Umfeld tragen Verantwortung für die Entwicklung des Kindes. Um eine religiöse Bindung zu entwickeln bedeutet es, dass wir den kindern auf ihren Lebensweg eine Sprache für Religiöses, die nicht nur aus Wörtern besteht, sondern aus Lieder, Musik, Bewegungen und Geschichten mitgeben.

An denen sie sich festhalten und orientieren können.

Vertrauen aufbauen:

Wenn ein Kind eine Umarmung bekommt freut es sich, weil es sich geborgen und wertgeschätzt fühlt. Dadurch wird ein Vertrauen entwickelt dieses spiegelt sich in einem lächeln wieder.

Wenn eine Mutter Hand-in-Hand mit dem Kind läuft, spürt es eine stärke.

Bibeltext::

Durch das segnen können wir Kraft und vertrauen spüren. Mit dem Kreuzzeichen auf der Stirn bekommt der Segen mit dem gesprochenen Wort ein körperlich spürbares Zeichen.

Im Kindergarten beginnt der Tag mit einem gemeinsamen Lied, Gebet oder Spiele wodurch die Kinder spüren, dass sie wahrgenommen werden und teilnehmen können.  Es entwickelt eine Sicherheit und Vertrauen.

Wenn ein Kind lernt morgens zu beten bleibt es für immer so. Wie ein gut gesäter Samen seine Wurzeln schlägt.

Unsere Sinne öffnen für Gott :

Wenn die Kinder lächeln sehen wir Gott in ihnen, weil sie unschuldig sind und nichts Böses kennen. Das Kind wächst mit allen Sinnen auf. Die Entwicklung des Kindes basiert auf das lernen mit allen Sinnen. Wenn ein Kind aufwächst lernt es viele Wörter, spürt die Mutter und nimmt seinen Vater wahr. Die Eltern tragen die Verantwortung, dass die Kinder mit allen sinnen lernen und aufwachen. IN den ersten 5 Jahren eines Kindes ist es wichtig das die Sinne voll ausgeprägt werden. Verschiedene Farben, Naturszenen, Gottesbilder und Bilder von heiligen, geben den Kindern eine gute Basis. Wenn man zu den Bildern eine Geschichte erzählt, speichert das Kind diese ab. Ein Beispiel : Die Kinder sitzen im Kreis und es werden in die Mitte verschieden farbige Tücher gelegt und eine Gruppenkerze dazu werden biblische Geschichten erzählt und Lieder gesungen. Die Kinder können somit fühlen, das Jesus in der Mitte ist.

Geborgenheit :

Ein Kind erfährt Geborgenheit, wenn es in seiner Umgebung, Sicherheit, Schutz, Nähe, Zufriedenheit und Wärme bekommt. Das Gefühl das eine Person sich für das Kind Zeit nimmt und das Kind ihm vertrauen kann, heißt Geborgenheit erleben. Zum Beispiel ein Schutzengel.

Achtsamkeit:

Durch die achtsamkeit erfährt das Kind, dass es als Person wahrgenommen wird. In dem man sich Zeit für das Kind nimmt fühlt es sich geachtet. Wie wir achten, dass aus einem Samen eine Pflanze wird so müssen wir auf das Kind achten das aus ihm ein guter Mensch wird.

 jey peter


 

Das religiöse Erleben

 

 

Das religiöse Erleben

 

Zuerst muss erklärt werden, was unter einer Religion verstanden wird:

 

Was versteht man unter Religion?

 

Damit Menschen ohne Leid leben können, gaben uns unsere Vorfahren diesen Weg der Religion. Diese Religion kann man auch als eine großartige Energie umschreiben. Man nehme eine Münze: So wie die Münze zwei Seiten hat, hat auch jede Energie zwei Seiten. Die eine Seite ist das Aufbauen und die andere die Zerstörung.

Die Basis der Religion ist der Glaube. Dasjenige, was den einzelnen Menschen überlebt und den Menschen mit einer uns übersteigenden Kraft verbindet, ist die Religion. Diese Religion ist eine Hilfe für den Menschen ihn in allen seinen Situation in seiner Spiritualität zu steigern.

 

Die größten fünf Weltreligionen sind das Christentum, der Islam, der Hinduismus, der Buddhismus und das Judentum. Dabei haben das Christentum und der Islam viele Quellen, die ihre Geschichte zu beweisen scheinen und außerdem haben sie die meisten Anhänger.

Der Buddhismus hat keinen Gott.

 

Die Religion besteht aus vielen Ritualen, wie z.B. der Gottesdienst und zeigt dem Menschen die richtige Lebensweise. Außerdem hält jede Religion seinen Inhalt in einem Buch fest. So gibt es beispielsweise die Bibel, den Koran, die Tora etc.

Der Hinduismus ist eine Religion, der viele Götter beinhaltet. Deswegen gibt es auch unterschiedliche Gottesdienste für unterschiedliche Götter.

 

Wie ich bereits gesagt habe ist die Religion eine Hilfe die Spiritualität des Menschen zu fördern. Deswegen kann man auch sagen, dass die Religion wie eine Leiter zur Spiritualität dient.

Die Spiritualität ist kein Zeichen der Religion, sondern des Herzens bzw. unserer Seele. Das heißt, die Suche nach dem, was uns zum Leben veranlasst  bzw. nach der Energie, die uns zum bewegen und agieren, zum Atmen bringt, ist die Spiritualität. Diese Spiritualität schenkt uns Liebe, Gnade, Stärke, ermöglicht uns nachzugeben.

 

Ich will es euch an einem Beispiel verbildlichen.

2006 kam das Buch „My life with the saints“ von James Martin heraus, in welchem er eine Geschichte aus dem Leben Mutter Theresas erzählt. In der Geschichte handelt es sich darum, dass eine Person Mutter Theresa dabei beobachtet, wie sie einem kranken Menschen seine Wunden wäscht. Nach dem er sie eine Weile beobachtet hat, geht er zu ihr und sagt ihr, dass er nicht einmal für eine Million Euro diese Arbeit machen würde. Daraufhin erwidert ihm Mutter Theresa, dass sie es mit Freunden für Jesus Christus macht.

Mutter Theresa sieht also in diesem kranken und verwundeten Menschen Gott oder Jesus.

Das, was Mutter Therese gemacht hat, kann kein Mensch einfach durch das Sehen dieser Aufgabe verstehen, sondern nur mit seiner Spiritualität. Denn sie handelt mir Liebe und Güte, also mit ihrer spirituellen Kraft. Diese Handlungen bauen uns auf, schenken uns Ruhe und Freude und machen uns ehrwürdig.

 

In seinem Buch „His life and universe“ schreibt Voltaire Isaacson, dass er an Gott glaubt und dass er daran glaubt, dass Gott und die Schöpfung das gleiche sei. Er sucht Gott weder in religiösen Schrift noch in Tempeln, sondern in den Gesichtern und den strahlenden Augen der Babys. Aber nicht nur in den Gesichtern der Menschenkinder, sondern in den Gesichtern der Babys aller Lebewesen. Er sucht Gott nicht im Himmel, sondern hier auf der Erde, in den Gesichtern der Babys.

 

Die Schaffung einer friedlichen und liebevollen Welt kann nur bei Kindern anfangen. In dem Lächeln der Kinder und in ihren Gesichtern, kann man Gott finden. So wie eine kleine Saat zu einem großen Baum heranwächst und den Lebewesen Schatten spendet, Nahrung schenkt, Wohnung bietet und Blüten blühen lässt, so schaffen Babys eine liebevolle und schöne Welt durch alles Schöne und Gute, was sie von der Welt aufnehmen.

Damit Kinder das Wunderbare in der Welt sehen und in sich aufnehmen, brauchen sie eine gute Erziehung, das heißt, Erwachsene müssen den Nährboden bereiten, damit etwas Gutes entstehen kann. Dies geschieht dadurch, dass man dem Kind ein gutes Vorbild ist und ihn bei seinen kleinen Schritten gute Unterstützung leistet. Man sieht oft, wie das Kind Ältere, vor allem seine Eltern imitiert. So setzt es sich auf ein Stuhl, wenn seine Mutter sich auf ein Stuhl setzt, es faltet seine Hände zum Gebet, wenn seine Mutter das gleiche tut oder kniet es sich hin oder klatscht in die Hände zum Lobgesang, wenn seine Eltern dies vormachen.

Dadurch, dass das Kind den guten Handlungen der Mutter nachmacht, gelangt es automatisch in die Entwicklung der Spiritualität.

 

 

In meinen Hospitationstage........

    In meinen Hospitationstage im „katholische Familienzentrum ----A--------“ konnte ich viele verschiedene Einblicke gewinnen. Es gibt ...